Judo

Ju-Jutsu

Abteilung PTSV Hof

Termine & Events

Hofer Stadtmeisterschaften bei den Special Olympics

Im Rahmen der Special Olympics trugen die Hofer Judoka im Festsaal der Freiheitshalle ihre Stadtmeisterschaften aus. Gemeinsam mit Sportlern mit geistiger Behinderung gingen junge Hofer Judoka der Christian-Wolfrum-Schule, des Schiller-Gymnasiums und des PTSV Hof auf die Matte und kämpften dort um die Titel in ihren Gewichtsklassen.

F1
1. Winterling Tara, 2. Hofmann Samira, 3. Knüpfer Eva

F2
1. Hoff Nadine, 2. Dick Marie, 3. Roschig Paula Schiller - Schiller

F3
1. Sesselmann Maria, 2. Schmidt Paula, 3. Herpich Theresa

F4
1. Wiertelortz Neele, 2. Kimler Luise, 3. Ellinger Sarah – Schiller

F5
1. Daubner Karin, 2. Rottmann Antonia, 3. Friedrichowitz Mareike, 4. Kimler Karla



M1
1. Baumgartner Joseph – Schiller, 2. Sattler Mark

M2
1. Riße Friedemann – Schiller, 2. Wolf Tobias, 3. Rubner Felix – Schiller

M3
1. Wegner Gabriel, 2. Hofmann Erik, 3. Schafrina Lukas – Schiller

M4
1. Rottmann Jonas, 2. Ahmadi Amir, 3. Suhomlinov Aliksej – CWS, 4. Lerner Cedric - Schiller

M6
1. Ahmadi Samir, 2. Pechstein Jannik, 3. Wunderlich Marcel – CWS

M5
1. Massouras Joannis – CWS, 2. Simon Florian – Schiller, 3. Schattner Leonhard

special olympics2017 

Timo Cavelius beim Europa-Cup-Turnier

europa cup 2017

Der Hofer Judoka Timo Cavelius bestritt nach längerer Verletzungspause seinen ersten Wettkampf und ging dabei gleich bei einem Turnier im Europacup in Celje (Slowenien) an den Start.

In seiner Auftakt-Begegnung besiegte der Hofer den Finnen Verlin durch einen Haltegriff und traf in Runde zwei auf den Ungarn Koller, der in der europäischen Rangliste Platz drei belegt. Cavelius ließ diesem starken Gegner keine Chance und siegte nach 3:00 Minuten vorzeitig mit einem Armhebel. Gegen Peric (Deutschland) ging der Hofer zunächst mit einem Schenkelwurf (Uchi-Mata) in Führung und konnte sich bereits nach 1:58 Minuten erneut mit seiner Armhebel-Technik durchsetzen. Er siegte durch Ippon-Wertung vorzeitig und stand im Viertelfinale. Hier traf er auf den deutschen Nationalkämpfer Wieczerzak, den späteren Turniersieger. Nach ausgeglichenem Verlauf ging der Kampf in die Verlängerung. Einem Schulterwurf konnte der Hofer leider nicht ausweichen, musste sich geschlagen geben und kam in die Trostrunde. Hier war der Franzose Baptiste, Drittplatzierter beim Grand Slam in Paris, sein nächster Gegner. Cavelius ging zunächst mit kleineren Shido-Wertungen in Führung, dann allerdings holte der Franzose den Hofer mit einer Außensichel (O-soto-Gari) in die Bodenlage und beendete die Auseinandersetzung mit einem Haltegriff vorzeitig.

Dies bedeutete in diesem hochkarätigen Feld Platz neun für Timo Cavelius, der am Ende mit dem Ergebnis aufgrund seiner eben überstandenen Verletzung doch noch zufrieden war; auch wenn, so wie er selbst sagt, halt doch noch mehr drin gewesen wäre.

Bis zum Ende spannend, dann doch verloren

Die Judo-Frauen des PTSV Hof bestritten den letzten Bayernliga-Heimkampf der Saison gegen die oberbayerische Vertretung der „Red Soxx“ Ingolstadt.
Schnell gingen die PTSV-lerinnen in Führung. Katharina Klust und Elissa Kleinlein erhielten ihre Zähler kampflos und Cassandra Wappler war am Ende der Kampfzeit mit zwei hohen Waza-ari-Wertungen die überlegene Siegerin. Dann allerdings waren die Ingolstädterinnen am Zuge und nur Carolin Flügel konnte noch einmal für die Hoferinnen punkten. Sie war von Beginn an überlegen und dominierte den Kampf mit ihrem Spezialwurf, dem links ausgeführten Uchi-Mata (Schenkelwurf). Schnell ging die Hoferin in Führung und war nach 50 Sekunden mit einem Ippon-Wurf vorzeitige Siegerin. Mit einem 4:6-Rückstand ging es dann in die Pause.
Im zweiten Durchgang gingen die ersten beiden Zähler wieder kampflos an die Hoferinnen, dann jedoch nahmen die Oberbayerinnen wieder das Heft in Hand, punkteten dreimal nacheinander und übernahmen wieder die Führung. Überlegen war dann Sonja Griebel, die mit zwei Waza-ari-Wertungen führte und die Auseinandersetzung mit einem Ippon für einen Fußwurf nach 50 Sekunden beendete. Auch in ihrem zweiten Kampf gab Carolin Flügel wieder die Richtung vor. Sie punktete zunächst mit einer Kontertechnik und ging nach einem klasse Schenkelwurf erneut als vorzeitige Siegerin von der Matte. In toller Verfassung zeigte sich auch wieder Cassandra Wappler. Sie führte bereits mit zwei Waza-ari-Wertungen und konnte dann aus einer fast unmöglichen Situation einen tollen tiefen Schulterwurf durchziehen. Dieser wurde mit Ippon bewertet, führte zum vorzeitigen Kampfende und zum 9:9-Zwischenstand. Die beiden letzten „Red-Soxx“-Kämpferinnen waren leider nicht zu schlagen, sodass die Hoferinnen eine 9:11-Niederlage hinnehmen mussten.

Bilder

fluegel 25 06 17

Carolin Flügel (blaue Hose, schwarz/rot/goldene Schulterstreifen) setzt zu ihrer Spezialtechnik,
dem Schenkelwurf an und wirft ihre Gegnerin zum vorzeitigen Ippon-Sieg.

Landesliga Männer: ASV Fürth vs. PTSV Hof

Chancenlos waren die Hofer Judoka in der Landesliga-Begegnung beim ASV Fürth.
Die PTSV-ler hatten auch an diesem Kampftag personelle Probleme und gaben so bereits fünf Punkte kampflos an die ohnehin starken Mittelfranken ab.
Einen der Hofer Höhepunkte setzte Florian Hennig gleich in der Auftakt-Begegnung. Der Fürther Nationalkämpfer Winsloe hatte gegen ihn keine Chance. Nach Ablauf der Kampfzeit hatte Hennig mit tollen Konter- und Bodentechniken hohe Vorteile gesammelt war der überlegene Sieger. Lukas Wölfel ging nach einem Wurfansatz in Führung, wurde dann aber bei einem weiteren Versuch gekontert und verlor durch eine Würgetechnik. Für ein weiteres Hofer Lebenszeichen sorgte Alexander Heinz, der zwar leicht angeschlagen angetreten war, allerdings bereits nach 1:06 Minuten mit einem blitzschnellen Hüftwurf als vorzeitiger Sieger von der Matte ging. Weitere Erfolge gab es für die PTSV-ler im Verlauf des ersten Durchganges leider nicht mehr und so ging es mit einem 2:8-Rückstand in die Pause.
Auch in Runde zwei glänzte erneut Florian Hennig, der seinen Gegner bereits nach exakt einer Minute nach einem Fusswurf-Ansatz, den er mit einem unwiderstehlichen Schenkelwurf (Uchi-Mata) weiterführte, vorzeitig von der Matte schickte. Stark begann danach auch Lukas Wölfel, der seinen Gegner wiederholt mit seiner Aussensichel in Bedrängnis brachte. Im weiteren Verlauf übernahm dann allerdings der Mittelfranke das Kommando und Wölfel musste die Auseinandersetzung doch noch abgeben. Stefan Schulz traf danach auf das Fürther Urgestein Frank Christgau. Nach ausgeglichenem Verlauf ging die Begegnung in die Verlängerung. In einer Situation, in der sich beide Kontrahenten im Griffkampf gegenüber standen, unterbrach der Kampfrichter und verwarnte den Hofer zur allgemeinen Verwunderung mit einer Shido-Wertung wegen Passivität. Dies bedeutete in der Golden-Score-Situation das vorzeitige Kampfende und damit den Sieg für den Fürther. Dann war wieder Alexander Heinz am Zug und dominierte auch diesen Kampf unwiderstehlich. Bereits nach 35 Sekunden setzte er sich mit seiner Innensichel (Ko-Uchi-Gari) wie im Lehrbuch durch, erhielt dafür den vollen Punkt (Ippon) und buchte einmal wieder einen Hofer Zähler. Im letzten Kampf des Tages konnte dann noch Falk Arnold das Hofer Team begeistern. Bereits in Führung liegend holte er seinen Gegner mit einem fantastischen tief angesetzten Schulterwurf (Seoi-Nage) von den Beinen und siegte vorzeitig.

Über einen 5:15 Endstand kamen die Hofer aber leider nicht hinaus.

Bilder

hennig 24 06 17

Florian Hennig – links – weißer Judogi – kontert seinen Fürther Gegner und siegt nach Ablauf der Kampfzeit

Judo-Pokalturnier „Unter dem Rohrbühl“ in Münchberg

Auch in diesem Jahr war der Hofer Judo-Nachwuchs bei diesem stark besetzten bayerischen Sichtungsturnier der Altersklasse U13 in Münchberg erfolgreich.
Bei den Mädels kamen Mareike Friedrichowitz in der Klasse bis 36 kg und Marie Dick in der 40-kg-Klasse jeweils mit Platz drei auf das Siegerpodest.
Die Jungs waren Gabriel Wegner (bis 37 kg) und Amir Ahmadi (bis 50 kg) gut in Form und belegten jeweils den fünften Platz. Samir Ahmadi hatte sich in der 55-kg-Klasse im Pool-System stark behauptet, drei Kampfe gewonnen, eine Niederlage gegen einen Münchner Kontrahenten hinnehmen müssen und damit Rang zwei erkämpft.

24 06 2017 rohrbuehl

vorne links: Mareike Friedrichowitz (3. Platz), Gabriel Wegner (5.)

Hinten von links : Samir Ahmadi (2. Platz), Amir Ahmadi (3.)

Es fehlt: Marie Dick