10 Jahre Vorschuljudo

                                

Mit den "Judoschlümpfen" 

fing 1992 alles an!

Judotrainer Willi Rogler ließ seine Ideen und Vorstellungen in ein schlüssiges Konzept

für Vorschulkinder münden.            

 Im Judofreund Carsten Fritsch fand er einen Mitstreiter und Co-Trainer der bereit war, 

die Umsetzung des Konzeptes "Vorschuljudo" in der Praxis zu erproben.

So starteten 25 fünfjährige Knirpse ihre Judolaufbahn im September 1992 im alten Judo-Dojo im Untergeschoss         des Vereinsheimes.

Im Spiel Freude an der gemeinsamen Bewegung zu vermitteln und so den Weg zum Sport zu finden  hatte zunächst Priorität. Schon nach kurzer Zeit folgten die ersten Judoelemente, die in geschickter, spielerischer Verpackung und mit altersgerechten Phantasiebezeichnungen überaus erfolgreich vermittelt werden  konnten. So standen die Themenbereiche Fallen, Stand- und Bodentechniken stets unter einem Motto (vom "Zauberwald" bis zum "Indianerlager"), das als "Judo spielen "zusammengefasst werden kann.

Die Trainingsvorbereitung für das spielerische Verpacken einzelner Judotechniken dauerte in aller Regel doppelt und dreifach so lange wie die Trainingsstunde selbst. Ein enormer Aufwand, den die kleinen Judoka stets mit fleißiger Mitarbeit und mit sichtlichem Spaß belohnten.

Willi Rogler und Carsten Fritsch nahmen im Ein- bis Zwei-Jahresrhythmus immer wieder neue Vorschulgruppen unter ihre Fittiche, bis schließlich die Platz- und Zeitkapazitäten erschöpft waren. Lizenzierte Judotrainer, die zu dieser Zeit ihre eigenen Kinder zum Vorschuljudo bringen wollten, konnten schließlich als neues Trainerteam für den Vorschulbereich gewonnen werden. Das überaus erfolgreiche Konzept "Vorschuljudo" wird ganz im Sinne von Willi Rogler weiter geführt.

Derzeit zeichnet Ulrich Schaller mit seinem Trainerteam für unsere jüngsten Judoka verantwortlich .